Coming up: Counterplanning from the Kitchen - Feministischer Film als politische Praxis

Vom 1.10.2013 an läuft zunächst im Moviemento, später in der Vierten Welt in Berlin eine Reihe, an der wir Felicita Reuschling, Rebecca Wilbertz, Fabian Tietke etwa ein Jahr gebastelt haben. Counterplanning from the Kitchen erzählt nicht die Geschichte des feministischen Films. Stattdessen versuchen wir punktuell die Berührungspunkte zwischen Film und feministischer Bewegungsgeschichte zu beleuchten. [...]

Neuerscheinung: Spuren eines Dritten Kinos

Gerade ist das erste Buch der Condition erschienen: “Spuren eines Dritten Kinos” ist kein nachgeschobener Katalog zur gleichnamigen Reihe, sondern eher eine Zwischenbilanz der Überlegungen, die sich nach der Reihe ergaben. Der Band versucht sich daran, Überlegungen zum Kino der Befreiungsbewegungen des Trikont der 1960er/1970er Jahre mit der Suche nach aktuellen Spuren innerhalb eines politischen [...]

In eigener Sache: Jahresvorschau 2013

Es wird ein volles Jahr werden rund um The Canine Condition:

- Los geht es im Januar im Berliner Zeughauskino mit einer Filmreihe, die das Format einer Filmreihe sprengt: ab 26.1.2013 werden wir in der Reihe Die Welt in Waffen für einige Jahre (geplant ist derzeit bis 2017) Ereignisse aus der Geschichte des Zweiten Weltkriegs aufgreifen, um [...]

Fundstück zur Mediengeschichte des italienischen Feminismus

Annabella Miscuglio und Rony Daopoulo, die unter anderem gemeinsam mit dem Collettivo Femminista di Cinema zwei der bekanntesten (und soweit ich die kenne auch besten) Filme der italienischen Frauenbewegung realisiert haben, haben offenbar 1980 eine Sonderausgabe der Zeitschrift Kinomata zum Thema La donna nel cinema (Die Frau im Kino) zusammengestellt.

Eine Vorschau des Buches findet sich [...]

Siehst du mich?

Der in Berlin ansässige Filmkritiker und Kurator J. Enoka Ayemba hat für die Berliner Zweigstelle von AfricAvenir eine kleine Filmreihe zusammengestellt, mit Arbeiten von Djibril Diop Mambéty, Flora Gomez, Haile Gerima u.a. Zwei globalgeschichtliche Jahrestage und ein filmhistorisches Anliegen triangulieren die Reihe und ihr Begleitprogramm: Vor 125 Jahren fand in Bismarcks Berlin die Kongokonferenz statt, [...]

Žilnik!

Auf Olaf Möllers Empfehlung habe ich mich mit dem bosnischen Regisseur Želimir Žilnik vertraut gemacht. Seine drei Kenedi-Filme – Kenedi se vraca kuci, Kenedi, Lost and Found und Kenedi se ženi – sind von einer Intensität, die man nur deshalb aushält, weil der schelmische Protagonist es einem vormacht. Žilnik begleitet Kenedi, einen jungen Roma, der vor [...]

Nollywood und das Verhältnis zur (afrikanischen) Filmgeschichte

Auf der für einen Blick auf Nollywood nahezu unverzichtbaren Seite Nigeria Films gibt es unter dem Titel Nollywood is Preserving African Film einen Artikel, der sich sehr interessant an einer Selbstverortung von Nollywood innerhalb afrianischer Filmgeschichte versucht. Interessant ist, dass das sich in dem Interview ein gewisser Nationalstolz mit durchaus bedenkenswerten Analysen durchdringen:
“While other African [...]

Film Studies for Free weisen darauf hin, dass sie aus Anlaß des Todes von Teshome Gabriel eine Reihe seiner Texte in gewohnter Form zugänglich machen. Neben den dort zur Verfügung gestellten Texten sei auch auf eine ältere Ausgabe von Film Studies for Free hingewiesen, die sich dem Dritten Kino gewidmet hat.

Hinweis / Textfund

Heute abend gibt es gleich zwei miteinander konkurrierende Veranstaltungen:
erstens zeigt Julien Enoka Ayemba in der Werkstatt der Kulturen im Rahmen des Nollywood Spezials Amazing Grace (Nigeria 2006, R: Jeta Amata) 92′ Engl. und Efik m. engl. UT.

Nigeria, 1748: Kapitän Newton, wegen des brutalen Sklavenhandels in seinem Glauben an Gott erschüttert, verlässt mit versklavten Afrikanern den [...]

René Vautier (Dossier)

René Vautier ist untrennbar verbunden mit dem Kampf Algeriens um Unabhängigkeit. Kein anderer Regisseur begleitete die Dekolonisation so intensiv wie Vautier. Schon während des Zweiten Weltkrieges begann Vautier sich für das französisch-algerische (Kolonial-)Verhältnis zu interessieren. Ende der 1940er Jahre begann er nach einem Studium am IDHEC (Institut des Hautes Études Cinématographiques) zu studieren. Frisch aus [...]