Heute abend gibt es gleich zwei miteinander konkurrierende Veranstaltungen:
erstens zeigt Julien Enoka Ayemba in der Werkstatt der Kulturen im Rahmen des Nollywood Spezials Amazing Grace (Nigeria 2006, R: Jeta Amata) 92′ Engl. und Efik m. engl. UT.
Nigeria, 1748: Kapitän Newton, wegen des brutalen Sklavenhandels in seinem Glauben an Gott erschüttert, verlässt mit versklavten Afrikanern den Hafen Calabar. Auf hoher See wird das Schiff von einem Sturm überrascht… Eine wahre Story, u.a. über einen der berühmtesten Songs der Welt – und seinen afrikanischen Ursprung.
Zweitens diskutieren in der Tristeza Manuela Bojadžijev und Figen Izgin über Migration in Deutschland, Integrationsforderungen/-debatten, migrantische Selbstorganisation und Widerstand unter dem treffenden Titel: “no integration!”
Und schließlich kann, wer will sich schon mal darauf einstimmen, das sich bei Spuren eines Dritten Kinos morgen der Schwerpunkt von Nigeria nach Norden verschiebt und Algerien und Frankreich in den Blick nimmt. Kolja mit dem wir eigentlich auch eine Veranstaltung am Montag in der Tristeza machen wollten, die aber leider ausfallen muss, hat einen lesenswerten Text zu Kämpfen der Migration in Frankreich geschrieben: 25 Jahre ‘Marche des Beurs’: Kämpfe der Migration im Frankreich der 1980er Jahren und heute.
