René Vautier ist untrennbar verbunden mit dem Kampf Algeriens um Unabhängigkeit. Kein anderer Regisseur begleitete die Dekolonisation so intensiv wie Vautier. Schon während des Zweiten Weltkrieges begann Vautier sich für das französisch-algerische (Kolonial-)Verhältnis zu interessieren. Ende der 1940er Jahre begann er nach einem Studium am IDHEC (Institut des Hautes Études Cinématographiques) zu studieren. Frisch aus der Hochschule dreht Vautier mit Afrique 50 einen der wichtigsten Filme zum französischen Kolonialismus. Der Film bleibt bis 1990 verboten. Vautier beginnt die Geschichte der französischen Kolonialisierung Algeriens zu recherchieren; in der Bibliothèque nationale sucht er nach Bildmaterial und wird fündig: es entsteht mit dem heute verschollenen Une nation, l’Algérie der erste einer langen Reihe von Filmen Vautiers, der sich Algerien widmet.
Etwa 1957 schließt sich Vautier der FLN an und bildet, unterstützt von Abbane Ramdane, eine erste Filmgruppe – die Farid Gruppe. Die Gruppe muss nach Tunis ausweichen.
Schon in dieser Zeit beginnt Vautier mit der Ausbildung von Filmemachern, jedoch ist am Ende des Algerienkriegs 1962 von fünf “Studenten” nur noch einer am Leben. Nabil Djedouani zitiert Mouny Berrah mit den Worten: “de 1957 à 1962, le cinéma algérien était un lieu de solidarité, d’échange, d’expression entre les membres du maquis algérien et les intellectuels français, sympathisants du mouvement de Libération”.
Nach der algerischen Unabhängigkeit wird in Algier ein Centre Audio Visuel gegründet, das Vautier leitet. Allerdings kommt sich die Unabhängigkeit der Filmgruppe bald mit den Parteikadervorstellungen der FLN ins Gehege. Anfang der 1970er Jahre gründet er die Unité de Production Cinématographique Bretagne (UPCB), erste Produktion der Firma wird Avoir 20 ans dans les Aurès. 1973 tritt Vautier in Hungerstreik gegen die Praxis der französischen Zensur, Filme ohne Angabe von Gründen und aus politischen Motiven abzulehnen.
Artikelbibliographie zu René Vautier bei Ciné-Ressources
Bio-/Filmographie auf arte (Die Filmographie besorgte Oriane Brun, leider halten es weder sie noch Arte für nötig die kollektive Produktion von Vautiers Algerien-Filmen auch nur zu erwähnen…)
Filmographie
Eine paar Vorbemerkungen zur Filmographie. Eine Filmographie der Filme zusammenzustellen, erwies sich als schwieriger als gedacht. Die Literatur widerspricht sich oft und die meisten Filme sind nicht leicht zugänglich, um einfach nachzugucken. Besonders die Filme aus dem algerischen Befreiungskampf lassen sich nicht immer einfach konkreten Personen zuordnen. Ich freue mich daher über Korrekturen, Präzisierungen und Hinweise.
Afrique 50 (F 1950, René Vautier) 17′
Der erste Film Vautiers direkt nach dem Studium am IDHEC. Der Film war offenbar ursprünglich als eine Art Lehrfilm gedacht mit dem Titel La vie du paysannat africain (Das Leben des afrikanischen Bauern). Bis 1990 war der Film in Frankreich verboten.
Realisiert auf 16mm, Vertrieben von der Cinémathèque de Bretagne, dort ist der Film auch als DVD erschienen.
Un homme est mort (F 1950, René Vautier)
Film über den Tod des Arbeiters Edouard Mazé im Kontext eines Streikes in Brest. Der Film ist im Auftrag der CGT entstanden. Von dem Film existiert keine derzeit bekannte Kopie. Vor einigen Jahren erschien unter anderem deshalb ein Comic, das Entstehungsgeschichte und Inhalt des Films nachzeichnet. (Besprechung auf Alternative libertaire)
Une nation, l’Algérie (F 1954, René Vautier)
Eine Nation, Algerien – ein Titel wie ein Faustschlag. Am 1.11.1954 begann die FLN den bewaffneten Kampf um die Befreiung Algeriens. Algerien war im Verständnis Frankreichs nicht einmal eine Kolonie – Algerien war ein Teil Frankreichs. Algerien als Nation zu bezeichnen war ein politisches Statement, das an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ.
Der Film erzählt die Geschichte der Besetzung Algeriens in Bildern. Für den Satz “L’Algérie sera de toute façon indépendante” (“Algerien wird in jeder Hinsicht unabhängig sein”) wird Vautier vom französischen Staatsschutz verfolgt.
Von den zwei Kopien, die sicher von dem Film existierten, ist eine zerstört, die andere gilt als vermißt.
Les copains du dimanche (F 1956, Henri Eisner, Regieassistenz: René Vautier, Gaston Bounoure, Serge Witta)
Algérie en flammes (DZ 1958, René Vautier) 20′
Nach Une nation, l’Algérie schließt sich Vautier der FLN an. Es entstehen eine Reihe von kurzen agitatorischen Dokumentarfilmen aus dem Befreiungskampf. Algérie en flammes ist der bekannteste unter ihnen. Der Film ist eine Legende. Während der Dreharbeiten musste Vautier sich verstecken, wurde mehrfach verwundet, schließlich verhaftet und zu 25 Monaten Gefängnis verurteilt.
Africiné nennt für den Film eine Kopie im Bundesarchiv, die offenbar aus den Beständen von Progress stammt.
Anneaux d’or (auch als Chaînes d’or) (TUN 1959, René Vautier) 14′
Debut von Claudia Cardinale.
Djazairouna (Notre Algérie) (DZ 1960, Mohamed Lakhdar Hamina, Djamel Chanderli und René Vautier?)
J’ai huit ans (F 1961, Yann Le Masson, Olga Poliakoff nach einer Idee von René Vautier) 35mm, Farbe, 8′
Der Film geht von Kinderzeichnungen aus dem Algerienkrieg aus, die die Filmmacher_innen 1961 in einem Flüchtlingslager in Tunesien gesammelt haben. Der Cine Club de Caen schreibt dazu: “Dieser Film war nicht zu vertreiben über die ‘normalen’ Kreise (weil er keinen Zensurvermerk hatte) und musste zunächst finanziert und dann vertrieben werden von militanten Kreisen, Student_innenverbände oder Gewerkschaften, Betriebsräte, engagierte Kinoklubs. Nur die linke und vor allem die extrem linke Presse sprach von diesem Vorläufer des ‘cinéma parallèle’ schon vor 68. Positif scheint die einzige Filmzeitschrift gewesen zu sein, die das gemacht hat. Die Zeitschrift Partisans (Maspero) wurde beschlagnahmt, weil sie eine Besprechung veröffentlicht hatte. Die Verfolgungen hielten bis 1971/2 an.”
“8 Years Old (‘Umri Thamani Sanawat, 1961) a short film written by Frantz Fanon and directed by Ren6 Vautier on the growth of the young liberation movement” (Sabry Hafez: Shifting Identities, S. 48)
Sakiet-Sidi-Youssef (DZ 1958 oder 1960/1? Pierre Clément unter Mitarbeit von René Vautier?)
“a film reportage made by Vautier on the Tunisian village bombarded by the French for harbouring Algerian fighters” (Sabry Hafez: Shifting Identities, S. 48)
Cinq hommes et un peuple (Fünf Mann und ein Volk) (1962, René Vautier)
Banadiq al-Hurriyah (aka The Guns of Liberty) (DZ 1962 Djamel Chanderliby, Mohamed Lakhdar Hamina und René Vautier?)
erwähnt bei: Sabry Hafez: Shifting Identities, S. 48.
Cinq hommes et un peuple
Un peuple en marche (DZ 1963, René Vautier mit Nacer Guenifi, Ahmed Rachedi)
Der Film zieht eine Bilanz des Algerienkriegs und zeichnet die Geschichte der Armée de Libération Nationale (ALN) nach und deren Rolle beim Wiederaufbau des Landes nach der Unabhängigkeit.
Auf der Doriane Films DVD von Avoir vingt ans dans les Aurès als Extra enthalten.
Zur Ausstrahlung am 10.7.1971 schrieb der Spiegel: “Diesen heute in Algerien verbotenen Agitationsfilm hat Staatspräsident Ben Bella 1963 zum ersten Jahrestag der algerischen Unabhängigkeit bei dem Franzosen René Vautier in Auftrag gegeben. Vautier war früher nach Richtungskämpfen innerhalb der algerischen Befreiungsfront zum Tode verurteilt, nach 19 Monaten rehabilitiert und 1962 zum Leiter des Centre Audiovisuel in Algier berufen worden. Originalfassung mit deutschen Untertiteln.”
Le glas (DZ / RHO 1964, René Vautier; voice-over: Djibril Diop Mambéty) 5′
“In Zusammenarbeit mit der ZAPU (Zimbabwe African Party for Unity) entstandener Film über drei afrikanische Revolutionäre, die in Salisbury gehängt wurden. War in Frankreich verboten. Ein visuelles Requiem. Vautier: „Schreibe die Geschichte in Bildern — jetzt sofort!”” (Brigitta Kuster und Madeleine Bernstorff im Programm zu Kleine Pfade – Verschränkte Geschichten) Der Film ist zunächst verboten in Frankreich, wird 1965 aber zugelassen, nachdem er in England zugelassen wurde.

ريح الاوراس Le Vent des Aurès (DZ 1965, محمد الأخضر حمينة Mohammed Lakhdar-Hamina)
Drehbuch: Tewfik Fares, Mohammed Lakhdar-Hamina
Produktionsleitung: René Vautier
فجر المعذبين Fajr al-mu’adhhabin (aka L’aube des damnés) (DZ 1965, أحمد راشدي Ahmed Rachedi) sw 100′
Eine der ersten größeren Produktionen in Algerien nach der Unabhängigkeit. Der Film ist eine Montage von Archivbildern zur Geschichte der Kolonisation in Afrika und über die Befreiungskämpfe. Kommentar von Mouloud Mammeri.
mit Mohamed Chouikh, Agoumi, Samia und anderen
Drehbuch: René Vautier, Ahmed Rachedi, Mouloud Mammeri
Kamera: Nourredine Guenefi
Schnitt: Rabah Dabouz
Kopie: Centre National du Cinéma et de l’Audiovisuel (CNCA) Algérie (lief 2009 in Marseille)
siehe auch den Artikel von Mireille Fanon-Mendès France.
Classe de lutte (F 1969, René Vautier mit der Groupe Medvedkine)
Erster Film dieser der Groupe Medvedkine folgt aus der Gründung einer Gewerkschaftssektion durch eine Arbeiterin in einer Uhrenfabrik. Trotz des Mißtrauens der Gewerkschaftsleitung und der Einschüchterungsversuche der Firmenleitung gelingt es Suzanne die anderen Frauen des Betriebs zu organisieren.
Enthalten auf der DVD Box zur Groupe Medvedkine.
Les trois cousins (F/DZ 1970, René Vautier) 20′
“Drei Cousins – Mohammed (gespielt von dem bekannten algerischen Schauspieler Mohammed Zinet), Farouk und Hamid brechen ins algerische Paris auf, das Paris der Bidonsvilles, um dort Arbeit den Beteiligten: ‘Es kommt nicht in Frage, das Elend Erstickungstod der Cousins in ihre Baracke – ein Vorfall, der bei den improvisierten Heizungen in den Bidonvilles nicht selten war. Gedreht u.a. in Nanterre als algerisch-französische Koproduktion.” (Brigitta Kuster und Madeleine Bernstorff im Programm zu Kleine Pfade – Verschränkte Geschichten)
Vertrieben von der Cinémathèque de Bretagne.
Les ajoncs (F 1970, René Vautier)
“Ein nordafrikanischer Migrant verkauft Ginster in einer kleinen Stadt in der Bretagne. Sein Wagen wird von einem rassitischen Polizisten umgeworfen. Am nahegelegenen Tor einer Fabrik heben Arbeiterinnen die verstreuten Blüten auf und bezahlen sie, um ihre Solidarität auszudrücken. Eine poetische und humorvolle Fabel.” (Africiné)
Vertrieben von der Cinémathèque de Bretagne.
La caravelle (F 1971, René Vautier)

Avoir 20 ans dans les Aurès (F 1972, René Vautier)
Avoir 20 ans dans les Aurès (Mit 20 im Auresgebirge) Entstanden 1971
Premiere: 12.5.1972
Vertrieben von Cinéma Public Films.
Bei Doriane Films auf DVD erscheinen, aber nur auf französisch!
Eintrag zum Film bei Ciné-Ressources, lief am 24.4.1974 im deutschen Fernsehen (Nord III) (Quelle).
Transmission d’expérience ouvrière (F 1973, René Vautier)
“Mit Blick auf Arbeiterkollektive erzählen entlassene Arbeiter_innen der Fabriken Forges d’Hennebont wie die Versprechen der Regierung und Chefs sie reingelegt haben.” Cine Club de Caen.
Le funambule (F 1973, Serge Poljinsky, technische Beratung: René Vautier) 96′
Mourir pour des images (F 1973, René Vautier)
Le remords (F 1974, René Vautier)
Verstört kehrt Vautier von einem Cafébesuch zurück. Er ist Zeuge einer rassistischen Polizeiaktion geworden und kann sich auch nachträglich nicht entscheiden wie er handeln will. “Ein fiktiver Essay über das aktivistische Kino. Entwickelt an den Reflexionen eines Filmemachers – René Vautier selbst- der zum Zeugen von Alltagsrassismus wird: ‘Ich werde einen Film über die Tatsache machen, dass ich unmittelbar jetzt nichts machen konnte. Ich werde einen Film über das schlechte Gewissen, nichts getan zu haben, machen.’” (Brigitta Kuster und Madeleine Bernstorff im Programm zu Kleine Pfade – Verschränkte Geschichten)
La folle de Toujane (aka The Madwoman of Toujane) (F 1974, René Vautier, Nicole Le Garrec)
“Roger est breton, taciturne et rêveur. Il ne reprendra pas la terre, au désespoir de ses parents, mais il ne veut pas pour autant quitter le pays. En attendant sa nomination d’instituteur, il passe plusieurs jours avec Gwen, son amie d’enfance, “parisianisée” et contaminée par la ville. Elle souhaite vivre avec lui, mais loin de la pauvreté, là où, pense-t-elle, l’argent coule à flot, là où l’on peut réussir et vite. Pour oublier cet amour impossible, Roger demande et obtient un poste en Tunisie. Il est envoyé à Toujane, un petit village en plein bled. Les premiers contacts s’avèrent difficiles avec une population secrète, aux coutumes et aux usages différents des siens, mais, petit à petit, et grâce à son bon sens, sans se faire totalement admettre, Roger est quand même accepté. A Paris, Gwen fait carrière dans une station de radio, et s’installe dans le confort et la facilité. En Tunisie, l’armée pourchasse les “rebelles”. Le pays tout entier est secoué par la guerre. Roger n’a pas d’opinion, il enseigne, se fiant davantage à son instinct qu’à un programme défini, ce qui lui vaut la réprobation de l’administration qui l’éloigne pour quelques mois. A son retour, les choses et les gens ont changé. La pacification n’a pas abouti. La France se retire de la Tunisie. Roger devient coopérant! En Algérie, la guerre fait rage. Le mari et les enfants d’une ancienne élève sont massacrés là-bas. La jeune femme revient au village, traumatisée, et se terre dans une caverne. Roger tente de l’apprivoiser, mais elle se méprend sur ses intentions et se jette d’une falaise. La communication ne s’est jamais établie. Roger quitte définitivement Toujane pour l’Algérie. Dans un maquis des Aurès, il n’enseigne plus, il soigne et tente de comprendre ceux qui oeuvrent pour la libération de leur pays. Quelques mois après l’indépendance, Roger rentre définitivement en Bretagne après une absence de dix ans. Les paysans acceptent avec résignation leur pauvreté. L’extension d’un camp militaire sert de prétexte à Roger pour leur faire prendre conscience de leurs droits. Il est vivement critiqué. Par défi et sans souci des interdictions, il pénètre dans un terrain militaire. Une mine explose, Roger est déchiqueté. A Paris, Gwen songe à s’acheter un vison…” (Übersetzung folgt)
Quand tu disais, Valéry (F 1975, René Vautier, Nicole Le Garrec) 140′
Der Film verfolgt den langen Streik der Arbeiter bei Caravelair in Trigniac.
ergänzende Pressebibliographie
“Frontline” A l’Avant-Garde (SEN 1975, René Vautier, Brigitte Criton & Buana Kabue) 67′
Dokumentarfilm über die Apartheid in Südafrika. Unter anderem mit Interviews mit Oliver Tambo, dem Vorgänger Nelson Mandelas. Koproduziert vom ANC.
Quand les femmes ont pris la colère (F 1977, René Vautier, Soazig Chappedelaine) 100′
Le poisson commande (F 1978, René Vautier) 30′
Marée Noire, Colère Rouge (F 1978, René Vautier)
Vor der Küste der Bretagne bricht der Öltanker Amoco Cadiz auseinander, der Küste droht eine Ölpest. Vautier begleitet den Kampf gegen die Verschmutzung der Küste.
Auch dieser Film ist bei der Cinémathèque de Bretagne als DVD erschienen.
Vacances en Giscardie (F 1980, René Vautier)
Der Film kombiniert zwei Reportagen über die Sommerferien des Durchschnittsfranzosen: 1. Simplement vivre (Einfach leben) und 2. Une place au soleil (Ein Platz an der Sonne)
À propos de… l’autre détail (F 1985, René Vautier)
Der Film geht von Berichten von Personen aus, die im Krieg gefoltert wurden. Einige der Zeug_innen wurden von Jean-Marie Le Pen gefoltert.
Chateaubriand, mémoire vivante (F 1985, René Vautier)
Vous avez dit: français? (F 1986, René Vautier) 49′
Überlegungen über die französische Staatsbürgerschaft und die Geschichte der Einwanderung nach Frankreich.
Mission pacifique (F 1988, René Vautier)
Dokumentation über die Atomwaffentests im Pazifik und die Versenkung der Rainbow Warrior.
Hirochirac (F 1995, René Vautier) 95′
Reportage anläßlich des fünfzigsten Jahrestages von Hiroshima, just in dem Moment, in dem Jacques Chirac die Atomwaffentests im Pazifik wieder aufgenommen hat.
René Vautier, l’homme de paix (DZ 1999, Ahscène Osmani) 113′
Algérie tours détours (DZ 2006, Oriane Brun-Moschetti, Leïla Morouche) 113′
Algérie, d’autres regards (F 2007, Raphaël Pillosio) 59′
mit René Vautier, Pierre Clément, Olga Poliakoff, Yann Le Masson
Le petit blanc à la caméra rouge (F 2007, Richard Hamon) 52′
Literatur
Linksammlung zu (fast ausschließlich französischen) Artikeln zu Vautier
Langes Interview mit Vautier auf Alternative libertaire
Thomas Grey: A revolutionary’s tale, in: Financial Times (15.3.2008).
In den Matériaux pour l’histoire de notre temps #72 (2003) findet sich auf den Seiten 63-69 der Artikel Autour du film Avoir vingt ans dans les Aurès de René Vautier.
Roy Armes: Early Cinematic Traditions in Africa, in: Linda Badley, R. Barton Palmer, und Steven Jay Schneider (Hg.): Traditions in World Cinema, Edinburgh: Edinburgh University Press, 2006, S. 143-159, v.a. der Abschnitt zu algerischem Film S. 154ff.
Sabry Hafez: Shifting Identities in Maghribi Cinema: The Algerian Paradigm, in: Alif – Journal of Comparative Poetics, Nr. 15 (1995), S. 39-80.
François Kodjo: Les cinéastes africains face à l’avenir du cinéma en Afrique, in: Tiers-Monde 20 (1979), Nr. 79,S: 605-614.
Für den Hintergrund der Aktivitäten der FLN in Frankreich siehe auch:
Ali Haroun: La 7e wilaya. La guerre du FLN en France (1954-1962), Paris: Le Seuil, 1986.
