Seit den späten 90er Jahren hatte sich im Südosten Nigerias, in der Igbo-Region, eine Gruppe von Vigilanten gebildet: die Bakassy Boys sollten die Bürger und Händler vor den wachsenden Schikanen und Überfällen durch bewaffnete Kriminelle auf dem Markt der Stadt Aba schützen. Diese paramilitärische Bürgerwehr geriet der Videofilmindustrie Nollywood zum Stoff für eine erfolgreiche Serie, [...]
Auf der für einen Blick auf Nollywood nahezu unverzichtbaren Seite Nigeria Films gibt es unter dem Titel Nollywood is Preserving African Film einen Artikel, der sich sehr interessant an einer Selbstverortung von Nollywood innerhalb afrianischer Filmgeschichte versucht. Interessant ist, dass das sich in dem Interview ein gewisser Nationalstolz mit durchaus bedenkenswerten Analysen durchdringen:
“While other African [...]
… gibt es ein Interview mit Nollywood Schauspieler Van Vicker auf Nigeria Films. Das Interview ist deswegen interessant, weil es den paternalistischen Ratschlägen von deutschen Filmkritikern zum Trotz zeigt, wie stark professionalisiert Nollywood unterdessen funktioniert. Der Vergleich zwischen der Filmindustrie Nigerias und Ghanas ist auch deswegen ganz interessant, weil es andererseits in Ghana allmählich eine [...]
Heute abend gibt es gleich zwei miteinander konkurrierende Veranstaltungen:
erstens zeigt Julien Enoka Ayemba in der Werkstatt der Kulturen im Rahmen des Nollywood Spezials Amazing Grace (Nigeria 2006, R: Jeta Amata) 92′ Engl. und Efik m. engl. UT.
Nigeria, 1748: Kapitän Newton, wegen des brutalen Sklavenhandels in seinem Glauben an Gott erschüttert, verlässt mit versklavten Afrikanern den [...]
Bildrechte: Les films du dromadaire
Eine der Herausforderungen im beim Umgang mit Filmen aus dem Umfeld von Nollywood besteht darin, eine Sprache zu finden. Die Eigenheiten und Qualitäten dieser Filme zu beschreiben, ohne sich Begriffe zu bedienen, die die Filme eher defizitär erscheinen lassen, sie mit einem Ideal von Hollywood bzw. europäischem Mainstream vergleicht, macht [...]